Familienstellen und Schamanismus:
Die heilende Wirkung des Familienstellens beruht zum guten Teil darauf, dass die Verstorbenen wieder als zugehörig geachtet werden. Jetzt können auch die Kinder ihren Platz ganz einnehmen, sich aus fremden Schicksalen lösen.
Indem wir den Raum der Verstorbenen wieder mit einbeziehen, bewegen wir uns bereits im schamanischen Bereich, in der nicht alltäglichen Welt. Schon vor 20.000 Jahren, vor der Bewusstwerdung des Ich, vor den monotheistischen Religionen gab es Eingeweihte, die in diese nicht alltägliche Welt “reisen” konnten. Dort fanden sie Ihre Krafttiere, ihre Lehrer, die sie dabei unterstützen, Menschen zu heilen, die durch Verlust von Seelenanteilen, durch Besetzungen mit Verstorbenen Seelen geschwächt oder verwirrt waren, oder die in einem fremden Erleben (früheres Leben ?) stecken geblieben waren.
Schamanismus:
Der Schamane erlebt die Welt, Tiere, Pflanzen, Steine und die Elemente als belebt und beseelt. Er kann mit ihnen in Verbindung treten und wichtige Informationen weitergeben. Die moderne Welt hat trotz oder wegen der Erfolge und Gefahren von Wissenschaft und Technik, zu einer Einengung von Wahrnehmungen und Bewusstsein geführt, unter der immer mehr Menschen leiden und krank werden. Psychosen und Drogenabhängigkeit sind vielleicht - wenn auch ungeeignete - Versuche, mit der ausgeklammerten nicht alltäglichen Welt wieder in Verbindung zu kommen. Der überwältigende Erfolg der Bücher von Harry Potter oder der Herr der Ringe könnte ein Hinweis darauf sein, wie sehr sich viele Menschen nach Verbindung mit dieser anderen Realität sehnen. Vielleicht ist es an der Zeit, diese andere Realität wieder in unser Bewusstsein mit einzubeziehen.
Der Schamanismus ist die älteste Methode, das Bewusstsein für Heilzwecke und Problemlösungen einzusetzen. Der amerikanische Anthropologe Dr. Michael Harner hat viele Jahre bei Indianern auf der ganzen Welt gelernt. Auf ihr Wesen reduziert, geben Harner und die Lehrbeauftragten der Foundation nun die Methoden an die Menschen der westlichen Welt weiter.
Ich durfte bei Paul und Roswitha Uccusic und Noora Gröger (Core-Schamanismus) - Lehrbeauftragte der Foundation, die Kunst des schamanischen Reisens lernen.
Informationen:
Voraussetzung für diese Seminare ist körperliche und psychische Gesundheit. Der Schwerpunkt der Kurse liegt im Finden von hilfreichen Ressourcen, die uns Kraft und Halt für unseren Alltag geben können.
Jeder Teilnehmer sollte sich eine Rassel besorgen – eine schamanische Rahmentrommel wäre natürlich super. Für Rassel und/oder Trommel können Adressen von Herstellern bzw. Verkäufern von mir erfragt werden.
Die Aufbaukurse können bei entsprechenden Vorkenntnissen in schamanischer Arbeit auch ohne Grundkurs belegt werden.
Seelen- Rückholung:
Ein traumatisches Ereignis in unserem Leben führt oft zum Verlust von Seelenteilen. Ein Teil von uns läuft sozusagen davon, um den Schock heil zu überstehen. Manchmal kehren diese geflüchteten Teile nicht von alleine zurück. Wir fühlen uns unvollständig und vom Leben abgeschnitten. Mit der Arbeit als Schamane kann man Überlebenden von Katastrophen, Unfällen, Opfern von Verbrechen und Gewalttätigkeiten (auch sexueller Missbrauch), Menschen nach schweren Operationen - generell:
Menschen mit psychischen oder physischen Traumata, helfen.
Krafttiere:
Ein Teil der Arbeit ist es, den Menschen die Vorstellung nahe zu bringen, dass Tiergeister als Führer und Beschützer fungieren. Es ist nicht nur für uns Erwachsene, sondern auch für Kinder immer wieder ein besonderes Erlebnis ein Krafttier zu bekommen. Dieser kleine Beschützer bleibt so lange bei uns, wie wir ihn brauchen. Jedes Tier hat eine bestimmte Aufgabe und Bedeutung in unserem Leben.
Tod und Sterben aus schamanischer Sicht:
Diese Reisen richten sich speziell an jene, die die Vorgänge rund um den Tod besser verstehen möchten. Sowohl für sich selbst als auch für andere, um Sterbenden helfen zu können. Zudem reisen wir in die Kosmologie jenes Landes ohne Wiederkehr und können einem Sterbenden beim Hinübergehen helfen. Eine besondere Arbeit, ist die klassische Psychopompos Arbeit. Zum Beispiel für bereits Gestorbene, die Hilfe brauchen und an einen besseren Platz gebracht werden sollen.
Extraktionen:
In vielen Kulturen werden Krankheiten als Eindringlinge in den Organismus betrachtet. Die Aufgabe des Schamanen ist es, diese Eindringlinge zu erkennen, zu lokalisieren und zu entfernen (extrahieren). Dieses Ritual gehört zu den ältesten Heilmethoden.
Schamanismus I
Kursdauer: 1 Samstag im Monat
Kursinhalt: Erlernen veränderter Bewusstseinszustände, sowie den Kontakt mit Krafttier und Lehrer in der nicht alltäglichen Wirklichkeit aufzunehmen.
Schamanismus II
Kursdauer: 1 Samstag im Monat
Kursinhalt: Einführung in uralte schamanische Heilmethoden. Sie lernen spirituelle Krankheiten zu erkennen und damit zu arbeiten. Unter anderem lernen wir die Seelenrückholung und Extraktionen.
Schamanismus III
Kursdauer: 1 Samstag im Monat
Kursinhalt: Diesmal liegt der Schwerpunkt in der Erfahrung mit Tod und Sterben aus schamanischer Sicht, sowie das Erfahren unserer ureigenen Schöpfungsgeschichte. Zum Abschluss kann jeder seine eigene Trommel einweihen.
