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Methode

In der Psychotherapie ist die Erkenntnis verbreitet, dass Menschen keine einzelnen Individuen, sondern Teil eines Beziehungszusammenhanges sind.
 
Die Psychotherapie sieht den Menschen als Individuum, der in eine Beziehung hineingeboren wird, Beziehung braucht um überleben zu können und um sich auszutauschen. Beziehungen dienen dazu Halt zu finden und zu geben.
Somit lebt der Mensch in einem vielfältigen Beziehungsgeflecht, ist eingewoben in die Beziehung zu verschiedenen Systemen wie Eltern, Verwandten, Sippe, Freunde, Kollegen, Religionsgemeinschaft, Wohnort, Land ect.
 
Die Form der System- oder Familienaufstellungen sind sowohl methodenintegrativ als auch prozessorientierte Verfahren in einem phänomenologischen Feld.
Systemaufstellungen können in verschiedenen Tätigkeitsfeldern im psychosozialen Bereich eingesetzt werden.
 
In der Gruppe wird das innere Bild der eigenen Familie bzw. der betreffenden Systeme mit Teilnehmern als Stellvertreter aufgestellt. Diese werden im Seminarraum nach der inneren Bewegung, jedoch ohne sich etwas konkret vorzustellen platziert.
In dieser Konstellation werden Dynamiken sichtbar.
 
Die Gegenwart absoluten Respekts für was auch immer vorhanden ist, schafft die Atmosphäre, in der die Seele ihre Wahrheit erfahren kann. Dieser Respekt ist zugleich die Konfrontation der Illusion und Fehldeutung.
 
Die Wertschätzung dessen, was ist und das Vertrauen auf das was ist, sind zusammen mit der Absichtslosigkeit und der Haltung des aktiven Zuhörens, wichtige Grundpfeiler der dialogischen Gestalttherapie und auch der Systemischen Arbeit.   
 
 
Aktualisiert ( Donnerstag, den 07. Januar 2010 um 22:59 Uhr )